Curry

Das rotbraune Füchsle Curry saß über viele Jahre in der hintersten Ecke in einer rumänischen Auffangstation, bis sie im März 2020 endlich in eine liebevolle Familie umziehen konnte. Dort wurde sie mit offenen Armen von Mensch und Hund(en) aufgenommen und gepäppelt. Sie hatte kaum Schwierigkeiten, sich an das neue gute Leben zu gewöhnen, das sie nun erkennbar geniesst! Übrigens traf sie dort auf Buddy, der ursprünglich aus demselben Rudel in Rumänien stammt.

Was für ein Unterschied, wenn man die Bilder von damals und heute vergleicht. Auch wenn man es kaum zu hoffen wagt, gibt es doch immer wieder Menschen, die sich ein Herz fassen und so ein geplagtes Tier aufnehmen und ihm damit wirklich ein neues Leben ermöglichen. Zum Glück!


unsichtbar, unbemerkt, am Ende


Curry bis März 2020:

Von Curry gibt es keine ganz aktuellen Fotos, aber da sich ihr Leben und ihr Zustand seit Jahren nicht verändert, spielen bei ihrer Beschreibung die Bilder nicht die Hauptrolle.

Curry verkriecht sich tagaus und tagein gleichbleibend still und zurückgezogen irgendwo im hintersten Winkel "gekuschelt" an eine Metalltonne auf blankem Betonboden... Sie ist klapperdürr und  richtig "zerrupft" mit einer Biss-Wunde am Rücken, die sich auch nach 6 Jahren nicht schliesst. Gemobbt wird sie, weil sie schüchtern und ängstlich ist und weil sie so gemobbt und attackiert wird, wird sie immer ängstlicher. Es ist ein unheilvoller Kreislauf, der hier in der angespannten Situation des Großrudels nicht unterbrochen werden kann.

Curry wurde vor ca. 8 Jahren als junge Hündin von Gabi gefunden - und seit damals scheint sie wie nicht vorhanden, weil sie sich so sehr bemüht, unsichtbar zu sein. Es zerreisst einem das Herz, wie sich diese traurige Hundegeschichte seit so langer Zeit nur in Richtung Ende bewegt, ohne dass dazwischen je ein Leben stattgefunden hat.

Nun unternehmen wir an dieser Stelle den Anlauf, Currys Leben zu wenden und ihr noch ein paar gute, geborgene und angstfreie Jahre zu ermöglichen.